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Datenschutz

Dr. Jörg Friedrichs im DS-Talk

Binding Corporate Rules verständlich erklärt – Dr. Jörg Friedrichs im Datenschutz Talk

    In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Dr. Jörg Friedrichs über Binding Corporate Rules, kurz BCR, und ihre Bedeutung für internationale Datentransfers innerhalb von Unternehmensgruppen.

    Binding Corporate Rules werden in Artikel 47 DSGVO als „verbindliche interne Datenschutzvorschriften“ bezeichnet. Sie können multinationalen Konzernen als dauerhaftes Instrument dienen, um personenbezogene Daten zwischen europäischen Gesellschaften und Konzerngesellschaften in Drittländern zu übermitteln.

    Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

    Was genau sind Binding Corporate Rules und welche Funktion erfüllen sie bei internationalen Datentransfers?
    Wann lohnt sich der erhebliche Aufwand für die Einführung und Genehmigung von BCR?
    Welche Unterschiede bestehen zwischen BCR für Verantwortliche und BCR für Auftragsverarbeiter?
    Können Binding Corporate Rules die Standardvertragsklauseln ersetzen?
    Warum bleiben Transfer Impact Assessments, Verträge zur Auftragsverarbeitung und zusätzliche Schutzmaßnahmen weiterhin erforderlich?
    Wie lassen sich Binding Corporate Rules zugleich als konzernweite Datenschutzrichtlinie und Compliance-Instrument einsetzen?

    Dr. Jörg Friedrichs ist Senior Legal Counsel im Konzerndatenschutz der Deutschen Telekom und beschäftigt sich dort unter anderem mit den Binding Corporate Rules Privacy des Konzerns. Im Gespräch erläutert er, wie die Deutsche Telekom ihre BCR nutzt, um ein weltweit einheitliches Datenschutzverständnis, gemeinsame Prozesse und eine internationale Datenschutzorganisation zu etablieren.

    Die Folge macht deutlich: Binding Corporate Rules sind kein Freibrief für Datenübermittlungen in Drittländer. Sie ersetzen weder die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung noch die Bewertung der Rechtslage im Empfängerland. Auch ein Transfer Impact Assessment kann weiterhin notwendig sein.

    BCR schaffen vielmehr eine dauerhaft implementierte und von den Datenschutzaufsichtsbehörden genehmigte Struktur für konzerninterne Datentransfers.

    Besonders interessant kann dieses Instrument für Unternehmensgruppen sein, die regelmäßig aus mehreren europäischen Ländern in mehrere Drittländer übermitteln und bereits über eine reife Datenschutzorganisation verfügen.

    Neben den Vorteilen behandelt das Gespräch auch die erheblichen Anforderungen: Das Genehmigungsverfahren muss vorbereitet und mit der zuständigen federführenden Aufsichtsbehörde durchlaufen werden. Die Regeln müssen innerhalb des Konzerns verbindlich sein, Beschäftigte sind zu schulen und die Umsetzung ist regelmäßig zu kontrollieren. Hinzu kommen laufende Melde-, Dokumentations- und Aktualisierungspflichten.

    Themen im Überblick

    Grundlagen der Binding Corporate Rules nach Artikel 47 DSGVO
    BCR als Instrument für konzerninterne Drittlandtransfers
    Abgrenzung zu Angemessenheitsbeschlüssen und Standardvertragsklauseln
    Binding Corporate Rules als weltweite Konzerndatenschutzrichtlinie
    BCR für Verantwortliche und BCR für Auftragsverarbeiter
    Transfer Impact Assessment und zusätzliche Schutzmaßnahmen
    Voraussetzungen und Ablauf des Genehmigungsverfahrens
    Auswahl der federführenden Datenschutzaufsichtsbehörde
    Internationale Implementierung, Schulungen und Datenschutzorganisation
    Grenzen bei Übermittlungen an Unternehmen außerhalb der Gruppe
    BCR als Vertrauenssignal gegenüber Kunden, Investoren und Geschäftspartnern
    Jährliche Meldungen, Audits und laufende Pflege der Regeln

    Linkliste zu den erwähnten Quellen und weiterführenden Informationen

    EDPB Recommendations 1/2022 zum Antrag auf Genehmigung und zu den Bestandteilen von BCR-C (BCR für Controller)
    https://www.edpb.europa.eu/documents/recommendation/recommendations-12022-on-the-application-for-approval-and-on-the-elements_en

    EDPB Recommendations 1/2026 zum Antrag auf Genehmigung und zu den Bestandteilen von BCR-P (BCR für Processor) – nicht final
    https://www.edpb.europa.eu/public-consultations/recommendations-12026-on-the-application-for-approval-and-on-the-elements-and_en

    EDPB zum Kooperationsverfahren der Datenschutzaufsichtsbehörden bei der Genehmigung von BCR
    https://www.edpb.europa.eu/documents/procedure/edpb-document-setting-forth-a-co-operation-procedure-for-the-approval-of_en

    CNIL allgemein zu BCR
    https://www.cnil.fr/en/binding-corporate-rules-bcrs

    CNIL: Grundlagen und Voraussetzungen von Binding Corporate Rules
    https://www.cnil.fr/en/what-you-need-know-binding-corporate-rules-bcrs

    CNIL Self-Assessment Tool zur Einführung von BCR
    https://www.cnil.fr/en/binding-corporate-rules-bcr-cnil-publishes-self-assessment-tool

    CNIL: Einreichung und Genehmigungsverfahren
    https://www.cnil.fr/en/when-and-how-submit-your-bcrs-project-data-protection-authorities

    EDSA-Register genehmigter Binding Corporate Rules
    https://www.edpb.europa.eu/registers/register-of-consistency-and-of-accountability-tools/binding-corporate-rules_en

    Binding Corporate Rules Privacy der Deutschen Telekom
    https://www.telekom.com/resource/blob/1062630/7fa3e031c54a1bf06995f687d99a8552/dl-binding-corporate-rules-privacy-3-0-data.pdf

    Datenschutzorganisation der Deutschen Telekom
    https://www.telekom.com/de/konzern/datenschutz-und-sicherheit/news/datenschutzorganisation-596254

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    Datenschutzkoordinator

    Datenschutz im Unternehmen: Warum klare Zuständigkeiten entscheidend sind

      Datenschutz ist in vielen Unternehmen längst angekommen – zumindest auf dem Papier.In der Praxis zeigt sich jedoch häufig: Ohne klare Zuständigkeiten wird die Umsetzung schnell zur Herausforderung. Genau hier kommen Datenschutzkoordinatoren ins Spiel. Sie übernehmen eine zentrale Rolle im Unternehmen, indem sie als Schnittstelle zwischen Geschäftsleitung, Fachabteilungen und Datenschutzbeauftragten fungieren.… Mehr lesen »Datenschutz im Unternehmen: Warum klare Zuständigkeiten entscheidend sind

      Carolin Loy im DS-Talk

      Datenschutz beim KI-Meeting-Transkript – Carolin Loy im Datenschutz Talk

        In dieser Themenfolge des Datenschutz Talk Podcasts spricht Heiko Gossen mit Carolin Loy, Bereichsleitung Digitalwirtschaft & Rechtsfragen Künstlicher Intelligenz beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht, über die Herausforderungen automatisierter KI-Transkription und Zusammenfassung von Meetings – live oder nachträglich.
        Im Fokus stehen zentrale datenschutz- und strafrechtliche Fragestellungen:
        – Welche Rechtsgrundlagen kommen für die Transkription in Frage – berechtigtes Interesse oder Einwilligung nach Art. 6 DSGVO?
        – Wie definiert man Zweck und Erforderlichkeit datenschutzkonform?
        – Welche Erwartbarkeits-, Informations- und Transparenzpflichten gelten für Teilnehmer?
        – Wie steht das Ganze im Verhältnis zum § 201 StGB („Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“)?
        – Was sollte man bei Speicherung, Löschfristen und Zusatzfunktionen (z. B. Zusammenfassungen, To-Dos) beachten?
        Carolin Loy zeigt praxisnah auf, wie Unternehmen und Organisationen die datenschutz- und strafrechtlichen Risiken minimieren, richtige Informierungsprozesse gestalten und dokumentieren können.
        Der angesprochene Beitrag von Arne Klaas und Eren Basar findet sich hier: https://www.unternehmensstrafrecht.de/ki-transkription-und-%C2%A7-201-stgb/
        Praxis-Tipp: Schon bei der Einladung informieren und bei Beschäftigten interne Leitlinien/Betriebsvereinbarungen nutzen, um Transparenz und Freiwilligkeit zu sichern.

        migosens Themenfolge

        Jahresrückblick 2025 Teil 2 – Prof. Dr. Roßnagel im Datenschutz Talk

          In dieser Themenfolge des Datenschutz Talk Podcast spricht Heiko Gossen mit Prof. Dr. Alexander Roßnagel, dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, über die prägenden Datenschutzthemen des Jahres 2025 und einen Ausblick auf 2026.

          Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen aktuelle Entwicklungen rund um Digitalzwang, Microsoft 365, DSGVO-Reformpläne der EU sowie der praktische Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Verwaltung und Unternehmen.

          Ein zentrales Thema ist der starke Anstieg von Datenschutzbeschwerden – unter anderem durch KI-gestützte Beschwerdeformulare – und die daraus resultierenden Herausforderungen für Aufsichtsbehörden. Prof. Roßnagel erläutert, warum diese Entwicklung europaweit relevant ist und wie Aufsichtsbehörden damit umgehen.

          Ausführlich diskutiert wird der vielbeachtete Fall der Deutschen Bahn: Die Verpflichtung zur Angabe von E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer beim Kauf von Sparpreistickets wurde als unzulässiger Digitalzwang bewertet. Prof. Roßnagel erklärt die datenschutzrechtliche Argumentation, die Bedeutung der Daseinsvorsorge und welche Konsequenzen sich daraus auch für andere Branchen ergeben – etwa beim digitalen Parken oder bei rein app-basierten Verwaltungsleistungen.

          Ein weiterer Schwerpunkt ist der Dialog mit Microsoft. Während die Datenschutzkonferenz 2022 Microsoft 365 noch als nicht datenschutzkonform bewertete, hat die hessische Aufsicht 2025 intensive Verhandlungen mit Microsoft geführt. Ergebnis ist eine Neubewertung: Unter klar definierten Voraussetzungen und mit konkreten Handlungspflichten für Nutzer kann Microsoft 365 datenschutzkonform eingesetzt werden. Prof. Roßnagel macht deutlich, warum dies kein Freifahrtschein ist, sondern ein praxisnaher Leitfaden für öffentliche Stellen.

          Abschließend blickt die Folge auf den geplanten EU-Digital-Omnibus zur Änderung der DSGVO. Prof. Roßnagel ordnet ein, welche Vorschläge sinnvoll sind, wo Bürokratie tatsächlich abgebaut werden kann – und warum die Hersteller großer IT-Systeme stärker in die Pflicht genommen werden müssten. Ein Ausblick auf KI-Themen wie Retrieval Augmented Generation zeigt, wie Datenschutz, digitale Souveränität und Innovation zusammengebracht werden können.

          Themen im Überblick

          – Jahresrückblick 2025 aus Sicht der Datenschutzaufsicht
          – Stark steigende Beschwerdezahlen durch KI-Tools
          – Digitalzwang bei der Deutschen Bahn und Daseinsvorsorge
          – Datenschutz vs. Komfort: Wann ist Datenerhebung wirklich erforderlich?
          – Übertragbarkeit der Bahn-Entscheidung auf andere Branchen
          – Microsoft 365: Von der DSK-Kritik zur hessischen Neubewertung
          – Datenschutz-DPA, EU-Data Boundary und Zweckbindung
          – DSGVO-Omnibus der EU: Entbürokratisierung oder Risiko?
          – Künstliche Intelligenz in Behörden: Datenschutzfreundliche Ansätze

          Themenfolge migosens

          Jahresrückblick 2025 Teil 1 aus Sachsen-Anhalt – Christina Rost im Datenschutz Talk

            In dieser Jahresrückblicksfolge des Datenschutz Talk Podcast spricht Heiko Gossen mit Maria Christina Rost, der Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Sachsen-Anhalt, über ihre ersten eineinhalb Jahre im Amt und die aktuellen Entwicklungen im Datenschutz.
            Nach mehreren Jahren Vakanz hat Maria Christina Rost die Datenschutzaufsicht in Sachsen-Anhalt neu aufgestellt. Im Gespräch berichtet sie offen über ihren Weg ins Amt, die politischen Auswahlprozesse, strukturelle Herausforderungen in der Behörde und darüber, was es bedeutet, eine Datenschutzaufsicht nach außen wieder sichtbar zu machen.
            Im Mittelpunkt stehen außerdem die großen Datenschutzthemen des Jahres 2025:
            steigende Bußgelder, wichtige Entscheidungen von EuGH und BGH (u. a. SCHUFA, Fanpages, Bundespresseamt), neue Leitlinien zur Aufsichtspraxis sowie die Diskussion um eine Reform der Datenschutzaufsicht in Deutschland. Auch der Digital Omnibus, mögliche Anpassungen der DSGVO und die Debatte um betriebliche Datenschutzbeauftragte werden kritisch eingeordnet.
            Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Datenschutzes als Partner der Digitalisierung:
            von KI-Projekten in der Verwaltung über digitale Souveränität, Schule & Bildung bis hin zu Gesundheitsdaten, Krankenhäusern und kommunaler Praxis.
            Die Folge zeigt eindrucksvoll, warum Datenschutz nicht nur Kontrolle, sondern Beratung, Transparenz und Vertrauen bedeutet – und warum frühe Einbindung von Aufsichtsbehörden für Unternehmen und Verwaltung ein echter Mehrwert ist.
            Themen im Überblick
            • Der Weg ins Amt: Wahlprozess & politische Neutralität
            • Datenschutzaufsicht nach Jahren der Vakanz – was blieb liegen?
            • Aufbau von Öffentlichkeitsarbeit & Vertrauen
            • Datenschutz als Ermöglicher von Digitalisierung
            • Bußgelder, Bußgeldleitlinien & aktuelle Rechtsprechung
            • EuGH-Entscheidungen und ihre praktischen Folgen
            • Fanpages & Social Media der öffentlichen Hand
            • Reform der Datenschutzaufsicht in Deutschland
            • DSGVO-Anpassungen durch den Digital Omnibus
            • Ausblick 2026: Schule, KI, Gesundheit & Kommunen
            ________________________________________

            Kapitelmarken
            00:00:02 Begrüßung & Einordnung der Jahresrückblicksfolge
            00:01:20 Vorstellung von Maria Christina Rost
            00:02:40 Der Weg ins Amt & politischer Auswahlprozess
            00:05:50 Datenschutzaufsicht nach Vakanz: erste Herausforderungen
            00:08:35 Aufbau der Behörde & neue Schwerpunkte
            00:11:15 Highlights 2025: Sichtbarkeit & Öffentlichkeitsarbeit
            00:17:35 Bußgelder, Rechtsprechung & EuGH-Entscheidungen
            00:21:55 Fanpages, Social Media & öffentliche Verwaltung
            00:28:15 Reform der Datenschutzaufsicht & Digital Omnibus
            00:45:05 Ausblick 2026: Schule, KI, Gesundheit & Wahlen

            Löschung, Auskunft, Einwilligung in der Aufsichtspraxis – Prof. Dr. Kugelmann im Datenschutz Talk

              In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Rheinland-Pfalz, über praxisnahe Fälle und Entscheidungen direkt aus der Datenschutzaufsicht. Im Mittelpunkt steht die Frage:

              Was können Unternehmen und Datenschutzbeauftragte aus echten Aufsichtsfällen lernen – und wie lassen sich typische Fehler vermeiden?

              Prof. Kugelmann, seit zehn Jahren Mitglied der Datenschutzkonferenz und bekannt für seine praktische Perspektive, erläutert anhand aktueller Beispiele:

              – Wie lang dürfen Bewerbungsunterlagen gespeichert werden?

              – Wann ist eine Auskunftsanfrage missbräuchlich?

              – Was ist bei Patientendaten und berufsrechtlichen Aufbewahrungsfristen zu beachten?

              – Wie weit reicht der postmortale Persönlichkeitsschutz?

              – Wie lange gilt eine Einwilligung – und muss sie irgendwann erneuert werden?

              Außerdem gibt Prof. Kugelmann Einblicke in ein zukunftsweisendes Projekt: eine Datenschutz-Sandbox, die Unternehmen künftig dabei unterstützen soll, innovative Lösungen gemeinsam mit der Aufsicht datenschutzkonform zu entwickeln.

              Die Folge bietet wertvolle Orientierung für Datenschutzbeauftragte, Verantwortliche und alle, die sich mit praktischer DSGVO-Umsetzung beschäftigen – mit vielen direkt anwendbaren Praxistipps der Aufsicht.

              Themen im Überblick

              – Löschfristen in der Praxis: Bewerbungen, Patientendaten & Aufbewahrungspflichten

              – Umgang mit Auskunftsansprüchen – Rechte, Grenzen, Missbrauch

              – Postmortaler Persönlichkeitsschutz außerhalb der DSGVO

              – Einwilligungen: Gültigkeit, Erneuerungsbedarf, Rechenschaftspflicht

              – Identitätsprüfung bei Auskunftsersuchen

              – Bedeutung guter Datenhygiene für Unternehmen

              – Datenschutz-Sandbox als Zukunftsmodell für Innovation und Compliance

              Cover Themenfolge Max Hermann zur europ. Datenstrategie

              Datenschutz trifft KI-Compliance – Synergien nutzen statt Doppelarbeit – Max Hermann im Datenschutz Talk

                In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Maximilian Hermann, Data & AI Legal Officer bei der EnBW und Lehrbeauftragter an der TH Köln, über die Frage, wie sich Datenschutz und AI-Compliance sinnvoll in einem gemeinsamen Management-System abbilden lassen.

                Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

                Wo überschneiden sich Datenschutz (DSGVO) und KI-Regulierung (AI Act)?

                Welche Synergien und Konflikte entstehen im Compliance-Alltag?

                Wie können Unternehmen Management-Systeme integrieren, um Effizienz und Akzeptanz zu steigern?

                Welche Rollen und Verantwortlichkeiten braucht es künftig – etwa für Data & AI Compliance?

                Maximilian Hermann zeigt anhand der EnBW-Praxis, wie Datenschutz- und KI-Anforderungen methodisch, prozessual und organisatorisch verbunden werden können – vom gemeinsamen Reporting bis zu integrierten Schulungskonzepten.

                Die Folge bietet wertvolle Impulse für Datenschutzbeauftragte, Compliance-Verantwortliche und Führungskräfte, die vor der Herausforderung stehen, die zunehmende Regulierungsflut in der Digital-Compliance handhabbar zu machen.

                Themen im Überblick

                Warum Datenschutz und KI-Compliance gemeinsam gedacht werden sollten

                Management-Systeme: Vom Datenschutz- zum Data-&-AI-Compliance-System

                Synergien in Dokumentation, Reporting und Schulung

                Datenschutz-Folgenabschätzung und KI-Risikobewertung: Gemeinsamkeiten & Methoden

                Rollenmodelle: Data & AI Legal Officer und der neue „AI Compliance Officer“

                Anforderungen kleiner vs. großer Unternehmen

                Chancen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

                Haltung und Mindset: Vom Bedenkenträger zur Lösungskompetenz

                Praxis-Tipp: Einstieg in den AI Act mit dem BNetzA-Service-Desk

                Die Folge gibt es als Video hier:

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                Podcastcover Themenfolge Datenschutzfreundliche Webseitentools

                Datenschutzfreundliche Webseitentools Teil 2 – Philipp Roth im Datenschutz Talk Podcast

                  In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Philipp Roth (Ignite Video) über datenschutzfreundliche Alternativen zu bekannten Website-Tools – diesmal mit Fokus auf Analytics, Tracking und Schriftarten.

                  Nach Teil 1 (Video-Hosting, Formulare & Karten) geht es in Teil 2 um folgende Fragen:

                  Warum können dynamisch geladene Google Fonts ein Datenschutzrisiko darstellen – und wie funktioniert lokales Hosting als einfacher „Quick Win“?
                  Welche Alternativen gibt es zu extern eingebundenen Formularen von CRM-Systemen wie HubSpot oder Salesforce?
                  Wie lässt sich Web-Analytics ohne Google oder Adobe betreiben – etwa mit Plausible, Simple Analytics oder Matomo?
                  Wo liegen die Grenzen consentfreier Tracking-Lösungen – insbesondere bei Pixel-Tracking von Meta, Google Ads oder LinkedIn-Kampagnen?
                  Philipp Roth erklärt, wie Unternehmen mit überschaubarem Aufwand eine messbare, aber DSGVO-konforme Webanalyse umsetzen können – und warum viele Marketing-Teams unnötig viele Daten sammeln, ohne sie wirklich auszuwerten.

                  Die Folge zeigt praxisnah,
                  – wie man Cookies und Banner reduziert,
                  – wie sich Kampagnen trotzdem manuell optimieren lassen,
                  – und wo Einwilligungen technisch unvermeidbar bleiben.
                  Ein Muss für alle, die ihre Website tracking-reduziert, userfreundlich und rechtssicher betreiben wollen.

                  Themen im Überblick

                  – Datenschutzprobleme bei Google Fonts und einfache lokale Alternativen
                  – Formulare datenschutzfreundlich hosten statt extern einbetten
                  – Strategischer Umgang mit Web-Analytics: was wirklich gemessen werden sollte
                  – Consentfreie Analyse-Tools: Plausible, Simple Analytics, Matomo
                  – Grenzen von Proxy-Lösungen bei Google Analytics
                  – Tracking-Pixel und Kampagnen-Optimierung ohne Einwilligung – geht das?
                  – Praktische Tipps für Quick Wins und rechtssichere UX
                  Linkliste zu den erwähnten Tools & Diensten:
                  – Simple Analytics (datenschutzfreundliche Tracking) – https://www.simpleanalytics.com/de
                  – Plausible (datenschutzfreundliche Tracking) – https://plausible.io/
                  – Matomo (selbst hostbare Webanalyse) – https://matomo.org

                  Die Folge gibt es als Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=xtnUtKvonhw
                  Teil 1 findet ihr hier: https://youtu.be/HsLn3x78mCk
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                  #TeamDatenschutz #Podcast #Datenschutz #Online-Tools #Cookie-Banner #Nutzererfahrung #DSGVO #Formulare #GoogleAnalytics #AdobeAnalytics #alternativenews
                  00:00:15.126 Intro & Begrüßung, Rückblick auf Teil 1
                  00:01:13.466 Themenüberblick: Schriftarten, Tracking & Analytics
                  00:03:22.360 Lizenzen & Besonderheiten: Google vs. Adobe Fonts
                  00:05:02.063 Formulare auf Webseiten
                  00:07:04.093 Tracking-Risiken durch Formular-Embeds
                  00:09:02.326 Datensparsamkeit: Pflichtfelder & Anrede (EuGH/Franz. Bahn)
                  00:09:56.406 Messen & Analytics – Unternehmensbedarf klären
                  00:12:56.865 Alternativen zu Google/Adobe Analytics
                  00:15:50.794 Praxis: Zwei-Gleis-Strategie (Großlösung + schlankes Tool)
                  00:18:55.765 Google Analytics via Proxy: Einordnung & Aufwand
                  00:20:04.865 Google Ads: Conversion-Messung ohne GA?
                  00:21:43.405 Eigene Events & First-Party-Tracking (z.B. Video-/Formular-Events)
                  00:23:47.058 Kampagnenbezug & Datenrückfluss
                  00:25:51.853 Grenzen & Performance-Einbußen ohne Pixel
                  00:30:41.986 Werbealgorithmen & KI – warum Rückkanal zählt
                  00:31:08.666 Fazit: Einwilligung teils unvermeidbar, Banner reduzieren wo möglich
                  00:32:06.119 Call for Feedback an die Hörerschaft
                  00:32:48.379 Verabschiedung

                  Podcastcover Themenfolge Datenschutzfreundliche Webseitentools

                  Datenschutzfreundliche Webseitentools Teil 1 – Philipp Roth im Datenschutz Talk Podcast

                    In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Philipp Roth über Alternativen zu bekannten Online-Tools, die in vielen modernen Webseiten eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

                    – Wo liegen die datenschutzrechtlichen und praktischen Probleme bei der Nutzung großer Anbieter wie Google oder Meta?

                    – Welche konkreten Alternativen gibt es für Videos, Formulare, Captchas und Kartendienste?

                    – Wie können Unternehmen ihre Webseiten datenschutzkonform gestalten, ohne dabei die Nutzererfahrung (User Experience) zu verschlechtern?

                    Philipp Roth bringt seine langjährige Erfahrung aus Digitalwirtschaft, Marketing und Datenschutz ein und stellt seine Arbeit an Ignite Video als Beispiel für ein europäisches, datenschutzfreundliches Tool vor.

                    Die Folge zeigt auf, warum Einwilligungsraten im Online-Business ein entscheidender KPI sind, wie Cookie-Banner die Nutzererfahrung beeinflussen und warum es sich für Unternehmen lohnen kann, auch kostenpflichtige europäische Lösungen einzusetzen.

                    Themen im Überblick

                    Herausforderungen bei Cookie-Bannern und Einwilligungen

                    Unternehmenssicht: Warum hohe Ablehnungsraten oft unterschätzt werden

                    User Experience: Was passiert, wenn Besucher ablehnen?

                    Risiken durch Google Recaptcha bei Formularen

                    Videoinhalte datenschutzfreundlich einbinden

                    Kartendienste: Zwischen Google Maps und Alternativen

                    Cookie-Hygiene und Inventarpflege für Transparenz

                    Linkliste zu den erwähnten Tools & Diensten:
                    – Ignite Video (datenschutzfreundliches Video-Hosting) – https://ignite.video
                    – Friendly Captcha (Alternative zu reCAPTCHA) – https://friendlycaptcha.com
                    – OpenStreetMap (Karten-Alternative) – https://www.openstreetmap.org

                    Weitere Informationen, Blog und Newsletter finden Sie unter: https://migosens.de/newsroom/

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